Wichtiger Hinweis für Sammler: Münzen sollten niemals gereinigt oder geputzt werden. Jede Reinigung, auch scheinbar schonend, zerstört die originale Oberfläche und Patina und kann den Sammlerwert dauerhaft und erheblich mindern. 

 Diese Medaille zeigt eindrucksvoll, wie schön eine natürlich gewachsene Patina sein kann. Die feinen Farbnuancen und die ruhige Oberfläche unterstreichen die Details und verleihen dem Stück Tiefe, Würde und Authentizität. Patina ist kein Makel, sondern ein Zeichen von Alter, Geschichte und Originalität. 

Erinnerungsmedaille
Silber geprägte Medaille mit zwei nach rechts blickenden Porträts von Kaiser Wilhelm II. und Charlotte. Umlaufende Inschrift mit Namensnennung sowie Datierung 1886–1911. Vorderseitige Darstellung in plastischem Relief, ausgeführt im zeittypischen Stil der Kaiserzeit. 

 Postfrische Marken sind ungebraucht und besitzen eine vollständig tadellose Originalgummierung. Vorder- und Rückseite müssen einwandfrei sein – Fingerabdrücke, Falzreste oder kleinste Beschädigungen der Gummierung führen dazu, dass eine Marke nicht mehr als postfrisch gilt. Ebenso dürfen keine Knicke, Falten oder verkürzten Zähnungsspitzen vorhanden sein. 

Gestempelte Marken wurden postalisch verwendet. Bei ihnen ist die Gummierung unerheblich. Wichtig ist ein klar identifizierbarer Stempel: Als sammelwürdig gilt eine Marke nur dann als gestempelt, wenn mindestens zwei von drei Merkmalen erkennbar sind – etwa Ort, Datum oder Stempeltyp. Reine Stempelreste oder unleserliche Fragmente gelten nicht als vollwertig gestempelt.

Postfrische Marken mit Falz sind ebenfalls ungebraucht, weisen jedoch auf der Rückseite Spuren eines Falzes auf, mit dem sie früher im Album befestigt wurden. Falzspuren sind nur bei postfrischen Marken wertmindernd. Bei gestempelten Marken sind Falzreste unproblematisch, da die Gummierung durch die postalische Verwendung ohnehin nicht mehr relevant ist. 

Wie behandle ich meine Münzen richtig?

Sachgemäßer Umgang mit Münzen ist  die Grundvoraussetzung für den makellosen Erhalt ihrer Sammlerstücke.

1. Der beste Platz für die sachgemäße Aufbewahrung ist die Präsentationskassette, die an einem gut klimatisierten Ort stehen sollte; d.h. nicht zu warm und nicht zu kalt, nicht zu feucht und nicht zu trocken. 

3. Wann immer Sie Ihre Münzen betrachten wollen: Lassen Sie sie immer in der Staub und Kratzern schützenden Klarsichtkapseln

4.  Legen Sie Ihre Münzen nie auf rauen Oberflächen ab. 

5. Natürlich wird es häufig Situationen geben, in denen Sie die Klarsichtkapsel als störend empfinden. Für das Herausnehmen aus der Kapsel gilt dann als Grundregel: Immer nur mit 2 Fingern und nur am Rand anfassen. Denn schon Fingerabdrücke auf dem spiegelnden Münzgrund hinterlassen immerwährende Spuren.

6.  Schützen Sie Ihre wertvollen Sammelstücke vor jeglicher "Nachpolitur". Hin- und Herschieben selbst auf Samtunterlagen sowie die vorsichtigsten Polierversuche mit weichstem Spezialtuch und auch die Reinigung mit speziellen Silbertauchbad zeigen unerwünschte Folgen: Die feinmattierten Reliefs erhalten dadurch Glanzlichter, die der Prägequalität "Polierte Platte" nicht mehr entsprechen

7.  Um lupenreine Schönheit zu erhalten, sollten Sie möglichst auf den Einsatz von Pinzetten verzichten. Selbst Pinzetten mit weichen, spezialbeschichteten Greifflächen hinterlassen auf Dauer ihre Spure.

8.  Es ist ganz normal, dass echte Silbermünzen im Laufe der Zeit leicht blau-schwarz anlaufen (Oxidation). Dies ist kein Qualitätsmangel und hat keine Wertminderung zur Folge, wenn nicht schon vorher durch Fingerabdrücke oder andere Einflüsse Schäden entstanden sind.